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Skype-Knigge: Gute Manieren für Online-Konferenzen


Egal ob für Business, Bildung oder im privaten Rahmen: In Zeiten von pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen gewinnen virtuelle Konferenzen via Skype, zoom & Co immer mehr an Bedeutung. Wie erfolgreich solche digitalen Treffen sind, hängt größtenteils vom Verhalten der Teilnehmer ab.

Umgebung

Noch vor Beginn des geplanten Meetings gilt es, eventuelle Störquellen zu beseitigen. Konkret heißt das: Fenster zu, Handy aus und den Mitarbeitern im Büro bzw. Mitbewohnern im Homeoffice bescheid geben, damit niemand ungefragt dazwischenfunkt. Zudem sollte man sich einen hellen Platz suchen, wobei das Licht immer von vorn kommen sollte. Gegebenenfalls muss man mit Jalousie und Lampe etwas nachhelfen. Ebenso ist es wichtig, die Bandbreite sicherzustellen. Große Downloads sollten also während der Konferenz vermieden werden. Außerdem ist eine Kabelverbindung grundsätzlich immer besser als WLAN.

Hardware

Nachdem eine gute Konferenzumgebung geschaffen worden ist, sollte die Hardware optimal eingestellt werden. Um den Rechner so richtig zu beflügeln, empfiehlt es sich, alle Apps und Programme zu beenden, die momentan nicht gebraucht werden. Das Stromkabel anzuschließen schadet auch nicht. Für ein Gespräch auf Augenhöhe sollten Kamera und Display entsprechend ausgerichtet werden. Wer das Videofenster direkt unter die Kamera schiebt, schaut die anderen Konferenzteilnehmer auch automatisch an. Für die beste Gesprächsqualität wird das Mikrofon in Mundnähe platziert. Anstelle von Lautsprechern sollten Kopfhörer verwendet werden, um unschöne Rückkopplungen zu vermeiden. Ein Headset stellt die ideale Kombination aus Sound-Input und -Output dar.

Software

Letztlich ist es auch unverzichtbar, die Konferenzsoftware zu kennen und diese auch richtig zu nutzen. Dazu gehört vor allem, zu wissen wann man spricht und wann nicht. Bei Online-Konferenzen ist weniger häufig mehr. Prinzipiell sollte man das eigene Mikrofon also nur anschalten, wenn man auch etwas sagen will. Unnötige Hintergrundgeräusche werden so vermieden. Häufig reichen auch Schnellreaktionen oder eine Kurznachricht im Chat als kleine Zustimmung, denn dadurch wird der Gesprächsfluss nicht beeinträchtigt. Um Sachverhalte zu zeigen, ist es hilfreich die Bildschirmfreigabe (Screensharing) zu nutzen, so wird vieles klarer.

Wer diese Hinweise beherzigt, ist für das nächste Online-Meeting bestens gerüstet.

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