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Du kommst hier nicht rein


…zumindest nicht ohne Einladung und erst recht nicht, wenn du Android-User bist. Die neue Social-Media-App Clubhouse ist derzeit in aller Munde, und dass, obwohl die meisten Leute die App noch gar nicht ausprobieren können. Genau diese Exklusivität macht die App aber gerade so attraktiv. Momentan trifft sich bei Clubhouse ein ausgewählter Zirkel. Promis wie Paris Hilton, Oprah Winfrey oder Yoko Winterscheidt sind die Triebfedern hinter dem Hype.

Aber was kann die App überhaupt? Am einfachsten lässt sich Clubhouse als eine Audio-only-App beschreiben. So kannst du Gesprächen wie bei einem Live-Podcast lauschen oder dich aktiv an Diskussionen beteiligen. Es gibt jedoch keine Kommentare, keine Likes und auch keine Bilder oder Videos, wie wir es von gängigen sozialen Netzwerken gewohnt sind. Stattdessen findet der Austausch in sogenannten digitalen Räumen statt. Diese Räume sind bestimmten Themen zugeordnet und werden von Moderatoren geleitet, die häufig fundiertes Fachwissen vorweisen können oder denen man einfach gut zuhören kann. Vor allem für Angestellte und Freelancer in digitalen Berufen bietet das Audio-only-Konzept spontane Möglichkeiten, um sich fortzubilden und zu vernetzen.

Trotzdem wurden auch schon kritische Stimmen laut. So soll es in einzelnen Räumen vermehrt zu Belästigungen gekommen sein. Dies wurde vor allem durch fehlende Meldefunktionen verstärkt, wodurch User nicht auf solches Fehlverhalten aufmerksam machen konnten. Mittlerweile sind neben der Meldefunktion auch Community-Guidelines vorhanden, um derartigen Belästigungen entgegenzuwirken.

Ein weiterer Kritikpunkt ist bisher der eher stiefmütterliche Umgang mit dem Datenschutz. Um Einladungen zu verschicken, verlangt die App unter anderem Zugriff auf die Kontaktdaten des Users. Über die Daten aus den Telefonbüchern werden dann „Schattenprofile“ von Personen erstellt, die noch gar keine Nutzer sind.

Zudem ist die Beta-Version der App zurzeit nur mit iOS zugänglich. Eine Android-Version ist zwar in Planung, aber wann genau diese funktionsfähig sein wird, ist unklar. Alles in allem klingt Clubhouse durchaus vielversprechend, aber ob sich die Beliebtheit der App auch dann noch halten kann, wenn Otto Normalbürger eingeladen worden ist, wird sich erst noch zeigen.

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